Civilization V: Brave New World

Civilization V: Brave New World

Nachschub für den Strategiespiel-Hit: Amerikanischer Bürgerkrieg und Kampf um Afrika

Civilization V: Brave New World erweitert das rundenbasierte Strategiespiel um zwei neue Konfliktherde. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • umfassende strategische Entfaltungsmöglichkeiten
  • viele Völker und Fähigkeiten zur Auswahl
  • taktisch anspruchsvolles Spiel
  • ausgezeichneter Soundtrack
  • unterstützt Touch-Bedienung

Nachteile

  • lange Ladezeiten und Zugberechnungen
  • Grafik nicht mehr auf dem Stand der Technik

Herausragend
8

Civilization V: Brave New World erweitert das rundenbasierte Strategiespiel um zwei neue Konfliktherde.

Im amerikanischen Bürgerkrieg oder dem Wettlauf um Afrika können Hobby-Strategen die Geschichte neu schreiben. Anhänger der schönen Künste bringen die Kunstfertigkeit in ihrem Herrschaftsgebiet zur Blüte. Neu ist außerdem eine Touch-optimierte Benutzersteuerung für Tablets mit Windows 8.

Ein Spiel voller Kunstfertigkeit, Diplomatie und Zerstörungskunst

Zu Beginn erkennt man in Civilization V: Brave New World gegenüber Civilization V kaum einen Unterschied: Man errichtet ein Dorf, bildet Truppen aus und erkundet die Karte. Mit gesammelten Rohstoffen baut man das Dorf zu einer mächtigen Metropole aus und erweitert sein Herrschaftsgebiet durch neue Siedlungen. Nachbarn lädt man an den runden Diplomatietisch oder bekämpft sie auf dem Schlachtfeld.

Eher im Detail zeigen sich die Besonderheiten von Civilization V: Brave New World. Man kann Archäologen auf Reliktsuche schicken, als Mäzen die schönen Künste fördern und den Tourismus ankurbeln. Oder man setzt mit Venezianern und Marokkanern auf den großen Welthandel. Besonders Anhänger friedfertiger Aufbaustrategie bekommen in Civilization V: Brave New World mehr zu tun.

In zwei neuen Szenarien kann man den amerikanischen Bürgerkrieg nachspielen oder am kolonialen Wettlauf um Afrika teilhaben. Während der amerikanische Bürgerkrieg eher den Kriegsherrn anspricht und Talente auf dem Schlachtfeld prüft, kommen beim Wettlauf um Afrika Diplomaten voll auf ihre Kosten. Mit Fingerspitzengefühl schmiedet man Allianzen und muss ohne technologische Fortschritte um Punkte ringen - etwa mit dem Bau einer Eisenbahn in Rekordlänge.

Klassiker der rundenbasierten Aufbauspiele

Runde für Runde plant der Hobby-Stratege in Civilization V: Brave New World seine Züge. Man errichtet wie in anderen Aufbau-Strategiespielen zunächst seine Basis und erweitert sie um weitere Gebäude. Das komplette Spiel ist bequem mit der Maus steuerbar.

Darüber hinaus bringt Civilization V: Brave New World eine für Tablets optimierte Oberfläche mit. Das setzt neben Windows 8 einen auf Fingereingaben ausgelegten Tablet-PC voraus.

Hinreißende Musik, nervende Wartezeiten

Der Soundtrack von Civilization V: Brave New World ist schlichtweg gewaltig. Die Orchestrale Musik hat durchaus Ohrwurmqualität. Im direkten Vergleich zu aktuellen Strategiespielen wie Company of Heroes 2 kommt die Grafik von Civilization V: Brave New World nicht mehr mit. Daran ändert auch die Optimierung für DirectX-11-Grafikkarten wenig. Besonders auffällig ist die Detailarmut bei maximaler Zoomstufe. Auf das Gameplay hat das allerdings keine Auswirkungen.

Wirklich störend sind dagegen die langen Ladezeiten, besonders bei Zugberechnungen im fortgeschrittenen Spiel - offenbar eine Altlast von Civilization V.

Fazit: Eines der besten Strategiespiele mit einigen frischen Ideen

Civilization V: Brave New World verbessert den Strategiespiel-Urahn Civilization V, ohne etwas grundlegend zu ändern. Das kommt alten Strategie-Veteranen entgegen, die sich sofort wieder zurecht finden. Friedfertige Strategen sprechen die verbesserten diplomatischen Möglichkeiten, Künste und Optimierungen im Wirtschaftssystem an.

Die beiden neuen Szenarien sind eine gelungene Ergänzung. Weniger überzeugen einige technische Mängel wie lange Ladezeiten und langsame Zugberechnungen.

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